Dr. Bekheet Der Tierarzt und die Menschen   Deutsch    Francais   English   Arabisch
 
 
Geschichten von    Dr. Bekheet
Die Hexe und der Elefant
Widmung
Vorwort
Hexenfest
Jahresversammlung
Die perfekte Hexe
Begegnung
Der Auszug des Elefanten
Rache
Überraschung
Schicksalsschlag
Hexenglück
Hexenhoffnung
Des Elefanten Leid
Verlierer
Zwei Jahre später
In der Hexenwohnung
Die Seele von Mutter Hexe
Die Begegnung mit dem Teufel
Der Stolz von Mutter Hexe
Das Geschenk des Teufels
Die schöne Königin
Der Ruf der Hexe nach dem Teufel
Der Plan der Hexe
Die Freunde des Elefanten
Gott und der Elefant
Schlußgedanken des Elefanten
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Dr. Bekheet

 

Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht mit orientalischem Büfett

Samstag, 28.05.2016

 

 

 Die Hexe und der Elefant

Der Tierarzt und die Menschen

 

ISBN: 3-9808914-0-2

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Der Auszug des Elefanten


Eines Tages machte die Hexe mit ihren Kindern und den Elefantenkindern einen Einkaufsbummel. Auch die Hexengroßmutter durfte sie begleiten. Als alle wieder heimkamen, flossen bittere Elefantenkindertränen. Die Hexenkinder hatten schöne Kleider bekommen. Aber für das Elefantenmädchen hatte es nichts gegeben.

„Warum hat mein Mädchen nichts bekommen?“ fragte der Elefant

„Sie hat schon genug!“ antwortete die Hexe.

Später erzählten die Elefantenkinder heimlich und leise ihrem Papa: „Es ist ja so schlimm! Wenn wir baden müssen wir immer in das schmutzige, stinkige Badewasser der anderen steigen. Für uns gibt es nie frisches und sauberes Wasser. Es ekelt uns so, wenn die schon darin gesessen haben. Aber wir müssen immer da rein!“

Der Elefant war fassungslos. Er wurde krank vor Schmerz und Enttäuschung. Er schaute in die Augen seiner Kinder und sagte: „Wir gehen hier weg. Hier ist nicht unser Platz. Wir werden still, leise und schnell davon gehen und auch nichts weiter mit nehmen. Wir beeilen uns nur! – Wir werden auch um unsere Sachen nicht kämpfen.“

„Schlechte Leute sind wie Feuer. Wenn sie nichts zu fressen finden, verzehren sie sich selbst.“

Wir haben den lieben Gott gesucht und nicht gefunden.

Wir müssen weiter suchen und haben einen langen schweren Weg vor uns. Aber wenn wir zusammenhalten und uns lieben, schaffen wir es!!

Freunde fragten später den Elefanten: „Warst du denn blind? Hast du nicht die Gefahr gesehen, als du bei der Hexe warst?“ Er antwortete: „Als Fremder ist man unwissend und wie ein Blinder, obwohl man Augen hat und sehen kann.“ Und die fragten: „Kannst du nicht hören, was die Hexe über dich redet und welche Lügenmärchen sie über dich verbreitet?“ – Wenn man einmal in der Scheiße schwimmt, wird man den Geruch nie wieder los. Lass sie schwatzen. Wir sind jedenfalls gerettet.

Und sie fragten weiter:

„Sprichst du mit deinen Kindern über diese ganzen Probleme?“

„Nein! Meine Kinder sollen ihre Kindheit genießen. Die Probleme der Großen sind für sie noch zu schwer. Die Kindheit ist die Basis für ihr ganzes späteres Leben.

Denn wer eine glückliche Kindheit hat, der kann auch später ein glücklicher Mensch werden. Und diese Chance will ich meinen lieben Kindern geben. Die schlechte Zeit bei der Hexe werden sie bald vergessen, wenn wir nicht mehr darüber sprechen.“

„Aber du, lieber Freund, du leidest ja ganz allein!“

„Ja! Das ist wohl so. Aber ich bin in meinen Körper gekommen um mich in Prüfungen zu bewähren und um meine Aufgabe zu bewältigen. Meine Prüfung ist mein Schicksal und das nehme ich an.

Ich habe auch keine andere Wahl – Meine Aufgabe ist es, meine Kinder in Liebe zum Menschen und zur Natur zu erziehen. Sie sollen lernen, ihre natürlichen Gaben richtig einzusetzen.“

„Was denkst du heute über die Hexe?“

„Ihr Mund und ihre Scheide waren weit offen, aber das Herz war erfüllt von Hass und Neid. Sie lebt zwar, aber sie ist ohne Seele. Ihre Seele hat sie dem Teufel verkauft.“

„Wie fandest du die Versammlungen?

Meine Antwort findest du in der Bibel bei Matthäus, Kapitel 23:

Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.

Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür krümmen. Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden.

Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. Sie sitzen gern obenan bei Tisch und in den Synagogen und haben’s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder.

Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. Der größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen!

Ihr geht nicht hinein, und die hinein wollen, lasst ihr nicht hineingehen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. Weh euch, ihr verblendeten Führer, die ihr sagt: Wenn einer schwört bei dem Tempel, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Gold des Tempels, der ist gebunden. Ihr Narren und Blinden! Was ist mehr: das Gold oder der Tempel, der das Gold heilig macht? Oder: Wenn einer schwört bei dem Altar, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Opfer, das darauf liegt, der ist gebunden. Ihr Blinden! Was ist mehr: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heilig macht?

Darum, wer schwört bei dem Altar, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. Und wer schwört bei dem Tempel, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. Und wer schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Ihr verblendeten Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt!

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch das Äußere rein wird! Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Propheten Grabmäler baut und die Gräber der Gerechten schmückt und sprecht: Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden am Blut der Propheten! Damit bezeugt ihr von euch selbst, dass ihr Kinder derer seid, die die Propheten getötet haben. Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll! Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen? Darum: siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und von ihnen werdet ihr einige töten und kreuzigen, und einige werdet ihr geißeln in euren Synagogen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zur andern, damit über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Secharja, des Sohnes Berechjas, den ihr getötet habt zwischen Tempel und Altar. Wahrlich, ich sage euch: das alles wird über dieses Geschlecht kommen.<

„Was sagst du über die Leute in den Versammlungen?“

„Meine Antwort findest du in der Bibel 1. Korintherbrief,

Kap. 13, Verse 1-8:

Das Hohelied der Liebe

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete

und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis

und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nicht.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe

und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich,

die Liebe eifert nicht,

die Liebe treibt nicht Mutwillen,

sie bläht sich nicht auf,

sie verhält sich nicht ungehörig,

sie sucht nicht das Ihre,

sie lässt sich nicht erbittern,

sie rechnet das Böse nicht zu,

sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,

sie freut sich aber an der Wahrheit;

sie erträgt alles,

sie glaubt alles,

sie hofft alles,

sie duldet alles.

Die Liebe hört niemals auf,

wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.


 

 

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