Dr. Bekheet Der Tierarzt und die Menschen   Deutsch    Francais   English   Arabisch
 
 
Geschichten von    Dr. Bekheet
Die Hexe und der Elefant
Widmung
Vorwort
Hexenfest
Jahresversammlung
Die perfekte Hexe
Begegnung
Der Auszug des Elefanten
Rache
Überraschung
Schicksalsschlag
Hexenglück
Hexenhoffnung
Des Elefanten Leid
Verlierer
Zwei Jahre später
In der Hexenwohnung
Die Seele von Mutter Hexe
Die Begegnung mit dem Teufel
Der Stolz von Mutter Hexe
Das Geschenk des Teufels
Die schöne Königin
Der Ruf der Hexe nach dem Teufel
Der Plan der Hexe
Die Freunde des Elefanten
Gott und der Elefant
Schlußgedanken des Elefanten
Presse
Der kleine Tierarzt
Presse
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Dr. Bekheet

 

Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht mit orientalischem Büfett

Samstag, 28.05.2016

 

 

 Die Hexe und der Elefant

Der Tierarzt und die Menschen

 

ISBN: 3-9808914-0-2

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In der Hexenwohnung

Die Hexe sitzt in ihrer blitzsauberen Wohnung und backt Kuchen für ihre Feier. Sie erwartet ihren Liebhaber Yurgy. Er hat noch nie in seinem leben gearbeitet und auch nicht vor dieses zu tun. Die Hexe gibt ihm immer Geld und darum kommt er.
Während die Hexe mit ihrem Liebhaber feiert liegt ihre Mutter nebenan im Sterben. Die Hexe hört die Mutter rufen: Ich kriege keine Luft mehr. Hilfe! Aber die Hexe überhört das Rufen. Noch einmal röchelt die Mutter, dann bleibt sie still für immer.
Einige Zeit später betritt die Hexe das Zimmer der Mutter. Sie liegt ganz still und starr. Sie ruft ihren Sohn an und sagt: Ich glaube deine Oma ist gestorben. Der Sohn antwortet: Schau mal ob sie noch atmet. Die Hexe schreit. Nein ich habe keine Zeit! Ich muss weiter feiern.
Die Hexe hat Pech. Das Telefon ihres kriminellen Sohnes wird von der Polizei überwacht. Diese alarmiert sofort den Notarzt, der den Tod der Hexenmutter feststellt. Die Polizei ordnet für die Leiche eine Autopsie an und nimmt die Hexe mit zur Wache.
Nachdem feststeht, dass die Mutter ohne äußeres zutun gestorben ist wird die Hexe wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Hexe ist sehr sauer. Warum hat meine Mutter mein Fest kaputt gemacht. Wieso ist sie an meinen Fest gestorben. Warum nicht später? Ich den Kuchen gebacken und Yurgy Geld gegeben. Aber Alles umsonst. Keinen Spaß. Nur weil sie gestorben ist. Konnte sie nicht etwas warten? Und die dumme Polizei dachte, ich hätte meine Mutter umgebracht. Ich habe meine Mutter nicht getötet. Jedenfalls nicht direkt. Ich habe sie höchstens geärgert. Ich achte das Gesetz.
Aber doch habe ich meine eigene Methode, um meine Ziele zu erreichen.
Ich suche mir einen Mann, einen dummen Mann, davon gibt es genug. Ich gebe ihm das Gefühl, dass er mein Held, mein Retter und mein ganzer Stolz ist. Ich sage ihm: " Vor dir habe ich niemals dieses schöne Gefühl im Bett gehabt. Dein tolles Aussehen und deine Intelligenz faszinieren mich. Ich bin überwältigt. Mit dir fühle ich mich als richtige Frau. Schade, wenn ich nicht so alt wäre, hätte ich dir Dutzende von Kindern geschenkt. Ich als arme, schwache und einsame Frau brauch deine starke Schulter, um vor bösen Leuten beschützt zu sein."
Dieses Märchen werde ich ihm erzählen, bis er das alles glaubt und für mich die Dreckarbeit erledigt.
Ich bin eine gute Bürgerin. Ich achte das Gesetz.

Aber gefreut hat mich ihr Tod schon. Sie hat immer gesagt. Du bist eine Hexe und hast an mir rumgemeckert
Ja, ja Mutter ich bin eine Hexe. Aber du bist auch eine. Der Unterschied zwischen uns besteht darin: du bist eine tote Hexe und ich bin eine lebendige.


 

 

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