Dr. Bekheet Der Tierarzt und die Menschen   Deutsch    Francais   English   Arabisch
 
 
Geschichten von    Dr. Bekheet
Die Hexe und der Elefant
Widmung
Vorwort
Hexenfest
Jahresversammlung
Die perfekte Hexe
Begegnung
Der Auszug des Elefanten
Rache
Überraschung
Schicksalsschlag
Hexenglück
Hexenhoffnung
Des Elefanten Leid
Verlierer
Zwei Jahre später
In der Hexenwohnung
Die Seele von Mutter Hexe
Die Begegnung mit dem Teufel
Der Stolz von Mutter Hexe
Das Geschenk des Teufels
Die schöne Königin
Der Ruf der Hexe nach dem Teufel
Der Plan der Hexe
Die Freunde des Elefanten
Gott und der Elefant
Schlußgedanken des Elefanten
Presse
Der kleine Tierarzt
Presse
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Dr. Bekheet

 

Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht mit orientalischem Büfett

Samstag, 28.05.2016

 

 

 Die Hexe und der Elefant

Der Tierarzt und die Menschen

 

ISBN: 3-9808914-0-2

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Gott und der Elefant
 
Der Elefant zieht sich zurück. Er ruft mit ganzem Herzen und aus voller Seele nach GOTT. 

Elefant: "GOTT, GOTT , hörst Du mich ?"

Gott: "Ich höre Dich, ich bin immer da. Nicht nur für Dich, sondern für die ganze Menschheit, für gute und böse Menschen. Wer mich sucht, der wird mich finden."

Elefant: "Gott, darf ich dich etwas fragen ?"

Gott: "Ja, das ist mir sehr recht."

Elefant: "Warum läßt Du dieses Leid und Elend zu ?" Warum dürfen diese bösen Menschen, die das Leid verursachen in Fülle und Reichtum leben ?"

Gott: "Ich weiß, in meiner Geduld, daß die Menschen beginnen, nachzudenken und sich der LIEBE zuzuwenden, bevor es für sie zu spät ist."

Elefant: "Gott Du wartest so lange, in deiner Geduld wächst das Elend und Leid. Es bahnen sich immer mehr Kriege an. Viele Menschen hungern und haben kein zu Hause. Viele Kinder werden dabei elternlos. Sie haben ihre Elternliebe verloren und müssen ein furchtbares, ausgebeutetes Leben führen. Auch Eltern verlieren Kinder und leiden entsetzlich. Selbst in reichen Ländern leiden die Menschen an Materialismus, Egoismus und Mangel an Liebe.
Dies verursacht viele Arbeitslose, die Kriminalität steigt ständig an. Das Böse scheint immer mehr über das Gute zu triumphieren."

Gott: "Ich warte nicht mehr lange. Sorge dich nicht, denn ich beschütze die guten Menschen.
Ich werde im rechten Moment eingreifen, um die guten Menschen zu stärken und die schlechten Menschen in ihre Schranken zu weisen."

Elefant: "Welcher Sinn steckt dahinter, daß Du GOTT Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben hast ?"

Gott: "Vertrieben sagst du, sie haben freiwillig das Paradies verlassen."

Elefant: "Aber Gott, Du hast gewußt, daß es ein Fehler war, von diesem Baum zu essen. Warum hast Du es zugelassen ?"

Gott: "Ich liebe Adam und Eva, Es sind meine Geschöpfe. Ich war sehr fair, ich habe beiden  die Wahl gelassen. Das war gut für sie, weil sie noch keine anderen Lebenserfahrungen hatten. Sie lebten im Paradies ohne es zu wissen. Es war ein Geschenk Gottes, das sie nicht wertschätzen konnten. Das Leben war für Adam und Eva eine Routine, eintönig, keine
Freunde, keine Feinde, kein Leid. Es war für ihre Entwicklung besser, eine andere Lebensweise zu erfahren mit Arbeit und Mühsal."

Elefant: "Deshalb hast du sie bestraft ?"

Gott: "Du Mensch verstehst das alles als Bestrafung. Das ist ein falsche Vorstellung. Aus Liebe hab ich ihnen die Chance gegeben, neuartiges, eigenes Leben zu erfahren, damit ihnen bewußt wird, wie schön sie im Paradies leben konnten. Nun gebe ich ihnen die Gelegenheit, sich durch neue Erkenntnisse und eigene Arbeit ein neues Leben aufzubauen. Nur im Leid geläutert können sie die Liebe Gottes im eigenen Herzen entdecken. Dann dürfen sie zurück 
ins Paradies. Auf diese Weise geläutert werden sie es endlich lieben und schätzen können"

Elefant: "Du GOTT willst damit sagen, daß es notwendig ist, Leid und Bitternis auf der Erde zu erfahren, um das nachfolgende Leben im Paradies schätzen zu lernen. Heißt das, Du gibst Adam und Eva einen Erziehungskursus."

Gott: "GOTT als liebender Vater erzieht seine Kinder zum Guten." Verstehst Du jetzt, wie sehr ich Adam und Eva liebe ?" Alle ihre Nachkommen sind auch meine Kinder. Ich liebe sie alle,
die Guten wie die Bösen. Doch nur die Guten können meinen Segen erhalten. Wenn die Bösen sich ändern und gute Werke tun, gebe ich auch ihnen meinen Segen."


Elefant: "Mein GOTT, die Menschen machen immer wieder Fehler."

Gott: "Ich weiß, eben aus diesem Grunde sind sie auf der Erde. Sie müssen aus diesen Fehlern lernen, sie korrigieren und nicht wiederholen. Dies ist kein Befehl, sondern aus Liebe habe ich den Menschen diese Freiheit gegeben. Dann können die Menschen auch auf der Erde friedlich im gegenseitigen Tolerieren ihrer Verschiedenheiten zusammenleben."

Elefant:" Danke GOTT."

 

 

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